Weißwangen-Schopfgibbon
Nomascus leucogenys

Vom Orakel gesehenSeine Kraft
Er durchquert den Wald, ohne jemals den Boden zu berühren. Er schwingt sich von Arm zu Arm, zehn Meter über der Erde.
Geschätzter Wildbestand
Nur einige hundert Tiere
Tendenz
Kritisch abnehmend
Verbreitungsgebiet
Vietnam / Laos / Südchina
Hauptbedrohung
Starke Abholzung, Jagd, Zerstückelung des Lebensraums
Ihm begegnen
Es existiert wirklich. Es wartet im Parc Animalier d’Auvergne auf Sie.
Beim Weißwangen-Schopfgibbon sehen Männchen und Weibchen ganz verschieden aus: Die Männchen sind ganz schwarz, mit typischen weißen Backenbärten, die Weibchen haben ein cremebeiges Fell. Bei diesem Gibbon ändert sich die Farbe mit dem Alter so stark wie bei kaum einem anderen Säugetier: Die Jungen kommen blond zur Welt und werden mit etwa zwei Jahren schwarz. Wenn sie geschlechtsreif sind, werden die Weibchen dann wieder blond. Jeden Morgen singen die Paare laute Duette, um ihr Revier zu markieren. Die Art ist in Vietnam und China vom Aussterben bedroht. Vor Kurzem hat man aber dank ihres Gesangs eine neue Gruppe entdeckt, und das macht Hoffnung für ihren Schutz.
Was der Park tut
Naturschutzgebiet Pu Hu (Vietnam), neue Gruppen kürzlich durch Tonaufnahmen (Bioakustik) entdeckt